Über Najad

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Der Bootsbau hat auf der Insel Orust an der schwedischen Westküste seit langem eine starke Tradition. Durch die Nähe zum Meer sind Boote mit Fokus auf Sicherheit, Komfort und Qualität ent-standen. Seit der Gründung im Jahre 1971 erfüllt Najad die Wünsche der Kunden, in dem Yachten mit herausragender Seetüchtigkeit gefertigt werden, und dabei der Sinn für Handwerk, Design und Tradition miteinander verbunden wird.

Die Bootsbautradition auf Orust kann zurück verfolgt werden bis 1100. Schon die Wikinger haben den natürlichen Hafen in Kungsviken und die im Hinterland befindlichen Kiefern- und Eichenwälder genutzt, um aus dem Holz ihre Boote zu bauen. Durch die Jahrhunderte setzte sich der Bootsbau fort, und Anfang des 20. Jahrhunderts begannen kleine Werften aus dem in der nahen Umgebung befindlichem Holz Boote der unterschiedlichsten Größen und Modelle zu bauen. Genau solch ein Bootsbauer war Oscar Arvidsson, der mit seinem Sohn Berndt hochwertige Boote baute.

Bendt wiederum bat Ende der 60iger Jahre zusammen mit seinem Kollegen Thorwald Karlsson den Designer Olle Enderlein um den Entwurf eines “33-34 Fuß Kreuzers; ein Segelboot in vortrefflicher Qualität mit genügend Platz unter Deck, ausreichend Segelfläche und Tiefgang für einen Motor, und schön soll es natürlich aussehen!” Das Endergebnis – um die Manövierfähigkeit und das Handling zu verbessern ging er weg vom Langkieler hin zum geteilten Lateralplan. Zugegeben ein radikales Konzept zu der Zeit, aber es funktionierte.

Die unaufhörlich große Nachfrage nach Najad Segelyachten führte zu weiteren Investitionen und bedingte den Umzug an einen neuen Standort, nach Henån auf Orust.

Sowohl Stabilität als auch die guten Segeleigenschaften waren deutlich erkennbar, und Rumpf Nr. 1 namens “Najad” wurde im Jahr 1971 zu Wasser gelassen. Nach reiflicher Überlegung hatte man den Namen Najad aus zweierlei Gründen gewählt: Einerseits soll es ein Tribut an die “Najaden”sein, ein zu der Zeit bekanntes schwedisches Schiff. Andererseits kommt das Wort Najad aus der griechischen Mythologie, und bezeichnet eine Art Wassernympfe – “ ein weibliches Wesen, das Männer und Frauen ins Wasser verführt”.

Nach einer erfolgreichen Bootsausstellung in Hamburg gingen zahlreiche Bestellungen für die neue 34´iger ein, und „Kungsviken Marine“, so hieß Berndts und Thorwalds Werft zu der Zeit, mußte sich bald nach größeren Gebäuden umsehen, um der großen Nachfrage nachkommen zu können. Die beiden veranlassten die Prüfung und Genehmigung bei Lloyds, so dass niemals ein Zweifel an dem durchweg hohen Qualitätsstandart sowohl des Interieurs als auch des Exterieurs aufkommen konnte.